Donnerstag, 9. Juli 2026

Krankmeldungen

Ich weiß nicht, wie oft ich als Vertretungsplaner meiner Schule Kolleg*innen nach Hause geschickt habe mit den Worten: "Kurier' dich erst einmal aus, bevor du hier ganze Klassen und deine Kollegen ansteckst!". Ich habe nicht gezählt, wie oft ich meine Kolleg*innen mit den Worten "Ich will deine Erkältung nicht!" aus meinem Büro verscheucht habe. 

Nach über zwanzig Jahren in dieser Position hatte ich die meisten von ihnen endlich so weit, dass sie bei hochrotzender Erkältung zuhause bleiben, sich zwei Tage lang auskurieren und erst wieder in die Schule kommen, wenn sie wieder gesund sind. Und siehe da: Die katastrophalen Erkältungswellen mit massenweisem Unterrichtsausfall blieben aus. 

Und jetzt dieser Amateurscheiß!

Meine Kolleg*innen werden wieder, wie früher, mit dem Kopf unter dem Arm in die Schule kommen, sich gegenseitig anstecken und ihre Stimmbänder ruinieren. ODER sie gehen am ersten Tag einer Erkrankung zum Arzt, hängen da stundenlang niesend und schneuzend im Wartezimmer ab und verbreiten Bakterien und Viren auf diese Weise.

Welcher Depp hat sich denn das ausgedacht?

Dienstag, 7. Juli 2026

Baccara

Ich war erst 15 Jahre alt. Die Hormone standen mir bis zum Scheitel - Notgeilheit vorprogrammiert. Und dann tauchten diese beiden entzückenden Spanierinnen leicht bekleidet in den Charts auf und stöhnten sich schlüpfrig erst in unsere Herzen und dann in unsere Hosen. Mit ihrem goldigen spanischen Akzent hauchten sie uns das dringende Bedürfnis ins Ohr, die Nacht mit uns durchzutanzen. Wir waren ihnen stets dankbar dafür.

Sie bedienten genau diese Notgeilheit.

Ein durchschaubares Konzept der Plattenindustrie, möchte man meinen. Irgendwie billig. War es auch.

Aber durch diesen wunderbaren Film werden sie nachträglich geadelt. 

Heute würde ich für die Zwei auf dem Tisch tanzen und applaudieren bis zum Umfallen.

P.S.: Wie schlüpfrig der Titel wirklich ist, ist mir erst jetzt aufgefallen.

Freitag, 3. Juli 2026

Renteneintritt

Wer glaubt, dass die Erhöhung der Renteneintrittsalters dazu dienen soll, die Verfügbarkeit erfahrener Fachkräfte zu erhöhen, der glaubt vermutlich auch an den Osterhasen. Es ist nicht mehr und nicht weniger als eine dreiste Rentenkürzung. 

Samstag, 27. Juni 2026

Kühler Kopf

So...

heute hat mir der Gemüsedealer meines Vertrauens mit der Gießkanne den Kopf gekühlt! Das war toll! Danke, mein Bruder.

Im Augenblick ist es nicht einmal so unangenehm: Die Sonne ist untergegangen, auf dem Balkon weht ein laues Lüftchen. 

Jajaja: Ich weiß. Nicht jeder hat einen Balkon. Ich kann eben nur Tipps geben, die ich selber ausprobiert habe. 

Geht, wenn ihr einen habt, auf den Balkon! Jetzt!

Wenn es da aussieht, wie Hulle, dann räumt bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit auf und NUTZT den Balkon nach Sonnenuntergang. Nicht zum Grillen! Das befeuert nur den Klimawandel. Aus Gründen! Nutzt ihn einfach, um zu überleben. Genießt das laue Lüftchen und überlebt. Und nicht vergessen: Morgens früh Fenster auf zum Durchlüften, dann alle Schotten (Rolladen) dicht, und viel trinken! 

Samstag, 20. Juni 2026

Nachrichten aus dem ICE

Der ursprüngliche Plan
Der Kontext: Im Sommer 2026 fuhr ich mit dem Zug nach Berlin, unter Anderem um ich eine befreundete Familie zu besuchen. ER spielte um 19.00 Uhr in einem Theaterstück, das ich mir gerne angesehen hätte.

ER (9.38): Wir können dich auch vom Hotel abholen.

ICH (10.15): Schwierig: ich sitze noch nicht im ICE, und der hat schon zwei Stunden Verspätung. Ob ich den reservierten Sitzplatz bekomme, ist auch ungewiss, denn es wird ein anderes (kleineres) Fahrzeug kommen als geplant. Stand jetzt: Ankunft 18.10 Berlin Hbf. Ich halte euch auf dem Laufenden, sobald ich mehr weiß.

ER (10.31): Wir können dich auch vom Hbf abholen. Du hältst uns auf dem Laufenden.

ICH (11.10): Die DB-App redet z. Zt. wirres Zeug. Ich melde mich wieder, wenn ich im ICE sitze.

ICH (13.18): Ich sitze jetzt in einem 30 Min. verspäteten ICE, der trotzdem 17.36 im HBF einlaufen soll. Wenn ihr Lust, Zeit und ein Auto habt, wäre eine Abholung natürlich angenehm, ich kann aber genauso auch ein  Taxi nehmen.

ER (13.20): Klasse wir holen dich ab! Sag welches Gleis.

ICH (13.23): Angeblich Gleis 3. Aber das ist die Deutsch Bahn! Die bringen ohne rot zu werden Dinger, für die sich ein Japanischer Lokführer unaufgefordert einem Seppuku unterziehen würde.

ICH: (14.17): Aktuelle Prognose: 17.58 Uhr. Wer sagt‘s denn…

ICH (14.32): Und es geht weiter: Kaputte Weiche! Wir stehen.

ICH (15.03): Wir stehen immer noch. Die Weichentechniker müssen wohl erst herbeigeschafft werde. Hoffentlich fahren die nicht mit dem Zug….

ICH (15.10): Plan „B“ wird gerade erklärt, denn die Weiche ist nicht zu reparieren: Der Lockführer wechselt in den hinteren Führerstand und fährt fünf Kilometer zurück. Daselbst wechseln wir auf das parallele Gleis und versuchen es erneut. 

Hoffentlich verfahren wir uns nicht. 

Ironischerweise wurden wir eben von einem anderen ICE überholt.

Das mit dem Abholen können wir, glaube ich, vergessen, denn sonst verpasst du heute das Theaterstück. Und da wolltest du doch unbedingt hin.

ICH (15.17): Ein weiterer ICE überholt gerade, wir stehen immer noch. Vermutlich ist der Lokführer nicht so gut zu Fuß.

ICH (15.20): Die Auflösung kommt über Lautsprecher: Hinter uns steht noch ein Regionalexpress. Der kann sich natürlich nicht in Luft auflösen und muss ebenfalls zurücksetzen.

ICH (15.21): Noch ein ICE fährt vorbei…

ICH (15.31): Die Zugführerin dreht gerade völlig ab: Die Weiche hinter uns ist auch defekt. Sie musste noch leicht irre kichern, bevor sie das Mikro ausgeschaltet hat.

ER (15.39, Sprachnachricht): Das Tagebuch des Adolf Kluth im ICE!

ICH (15.40): Bin im Ruheabteil. Hier kann ich keine Sprachnachricht abhören.

ICH (15.49): Der Lokführer ist gerade ausgestiegen. Offenbar hat er die Nase voll.

ICH: (16.14): Angeblich konnte die Weiche nun doch noch irgendwie hingedengelt werden Wir warten jetzt noch auf die neuen Streckenpläne und die Freigabe. Und dann kann’s schon losgehen. Bis zur nächsten Panne.

ICH (16.18): Die Bahn: Und sie bewegt sich doch… Augenblick mal… Wo ist eigentlich der Lokführer?

ICH (16.20): Neue Prognose: 19.28 Uhr.

Ich geh’ dann direkt ins Hotel und hoffe auf die Sonntagsvorstellung. Oder ich freue mich einfach auf einen Kaffee mit euch.

ER (17.28): Alles klar mein Guter, dann frühstücken wir morgen um 10:00 in der neuen Liebe! Morgen Abend die Vorstellung findet statt.

Angekommen bin ich dann ziemlich genau um 20.00 Uhr.

Montag, 1. Juni 2026

BAFÖG

Ich war während des Studiums gezwungen, nebenbei zu arbeiten. Nicht für den Sommerurlaub oder Konsum, sondern um den Kühlschrank zu füllen, Bücher und Kleidung zu kaufen, Fahrkarte für den Weg zur Uni und, und, und. Dadurch war mein Studium ineffizient und hat lange gedauert. Für den Staat hatte das den Nachteil, dass die kostspielige Universitätsausbildung, die er in mich investiert hat, der Gesellschaft erst viel später und weniger lange zur Verfügung stand. 

Ich spüre die Folgen noch heute: Mir fehlen einfach Beitragsjahre für eine vollständige Pension. 
BAFÖG ist kein Luxus, sondern in einem rohstoffarmen Land eine absolute Notwendigkeit. Bildung ist der einzige Rohstoff, den wir haben.

Kinder aus nicht-Akademiker-Haushalten haben ohnehin schon einen schwierigeren Start: Die Eltern können sie in der Schule nicht so gut unterstützen, wie das Akademiker können. Ein geringeres Einkommen erschwert den Start zusätzlich: Nachhilfe ist oft unbezahlbar, vielleicht auch ein eigenes Zimmer, in dem man ungestört lernen kann. Der Bücherschrank ist nicht so gut bestückt, man bekommt einfach von den Eltern weniger Input, der die geistige Entwicklung fördern würde. Solche Kinder sind also ohnehin schon benachteiligt. Ihnen ein zusätzliches Handicap aufzuerlegen, indem sie sich während des Studiums die Nächte als Taxifahrer um die Ohren schlagen müssen (anstatt zu schlafen) oder in den Semesterferien in Fabriken zu arbeiten (anstatt sich zu erholen oder anstatt in dieser Zeit ein zusätzliches Praktikum zu absolvieren) ist umgekehrter Klassenkampf: Die, die ohnehin schon viel haben, treten auf die, die einen schweren Start haben und wenig besitzen. BAFÖG für alle Bedürftigen würde einen Bruchteil von dem kosten, was durch Ausnahmen bei der Erbschaftssteuer und Steuertricksereien der Superreichen verloren geht. Ich wünsche mir für Frau Bär, dass sie einmal in ihrem Leben drei Monate lang in einem stahlverarbeitenden Betrieb arbeitet. An einer Stanze, mit der Löcher in LKW-Felgen gestanzt werden. Im Gruppenakkord und in Wechselschicht. Dann versteht sie vielleicht, dass nebenbei zu arbeiten während des Studiums kein Kindergeburtstag ist.

Samstag, 25. April 2026

HaPe

Genau dieser Auftritt ist meine Lieblingsnummer. Das war Comedy-Impro im Grenzbereich zur Lebensgefahr und hätte durchaus in Auge gehen können. Er war noch nicht so bekannt, dass er sich darauf verlassen konnte, dass ihn jeder der Polizisten auch erkennt. Und er hat es trotzdem durchgezogen und immer noch einen draufgesetzt! Ich bin fast gestorben vor Lachen. 

Mittwoch, 22. April 2026

Stephen Fry


Man kann es sich, gerade in der heutigen Zeit, nicht oft genug anschauen. Besonders liebe ich den einen Augenblick, in dem man im Gesicht des Interviewers lesen kann, dass sein Glaube gerade gebrochen ist.

Montag, 20. April 2026

Spam

Seit meiner Pensionierung habe ich endlich Zeit, die Spamfilter wieder systematischer zu pflegen und Newsletter - ob bestellt oder nicht - wieder abzubestellen. Mein Emailclient sieht jetzt seit mehr als einer Stunde so aus.

Wohltuend!

Und wenn man bedenkt, dass jede Email etwa den CO2-Footprint einer Plastiktüte hat, ist das auch ökologisch sinnvoll.


Donnerstag, 2. April 2026

LOL

Last One Laughing

und zwar alle bisher erschienenen sechs Staffeln plus das Halloween- und das Weihnachtsspecial.

Uff!

Ich bin völlig erledigt. 

Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal derart viel und lange gelacht habe. Dafür kann man ruhig mal seine kostenlose 30-Tage-Probezeit bei Amazon-prime verballern. 

Man sperre zehn Spitzenkomödianten für sechs Stunden in einen Raum mit der Aussicht, 50000,-€ für einen guten Zweck zu gewinnen. Einzige Bedingung: Sie müssen sich jedes Lachen, Lächeln oder auch nur Schmunzeln verkneifen. Dabei werden alle von Bully Herbig mit über 40 Kameras überwacht, und wer es am längsten durchhält, gewinnt den Betrag.

Was dann passiert, ist mit "Wahnsinn " nur unzureichend zu charakterisieren. Und sich das in dieser Menge innerhalb von drei Tagen reinzupfeifen ist ebenfalls krank. Jetzt tut mir der Bauch weh.

Mittwoch, 25. März 2026

Hausaufgaben

Hausaufgaben sind unwirksam und schädlich. Das habe ich so vor über zehn Jahren aus glaubwürdiger Quelle erfahren und seitdem praktisch umgesetzt. Als Lehrer.

Ich habe ausnahmsweise mal gesagt: "Macht das Zuhause fertig, wenn ihr möchtet. Ihr könnt das auch zur Benotung abgeben, wenn ihr wollt."

Meine absolute Lieblingshausaufgabe war aber immer: "Hausaufgabe: Es ist tolles Wetter draußen. Geht ins Schwimmbad. Bewegt euch. Macht 'was zusammen! Habt Spaß!"


Sonntag, 22. März 2026

The Dark Knight

Und zwar alle drei Teile, als da wären:

  • Batman Begins (2005)
  • The Dark Knight (2008)
  • The Dark Knight Rises (2012)

Uff! Das war Anstrengend. Obwohl ich die vier Filme, die Ende der 80er bis in die 90er Jahre hinein von Tim Burton (Regie in "Batman" (1989) und "Batmans Rückkehr" (1992), Co-Produktion in "Batmans Rückkehr" und "Batman Forever" (1995)) angeschubst wurden sehr, sehr gut gefallen, so finde ich diese aus den 2000er Jahren stammende Trilogie deutlich moderner. Warum ist das so?

Die vier "Burton"-Batmans erinnern mich noch an die schreiend bunten Comic-Hefte meiner Kindheit, in denen Batman eher als dunkel schimmernder Superheld daherkommt. Die Superschurken sind ebenfalls knallbunt und immer irgendwie verständlich: Jack Nickolson als Joker, Dany DeVito als Pinguin, Uma Thurman als Poison Ivy, Jim Carrey als Riddler oder Michelle Pfeifer als Catwoman wirken immer irgendwie zum knuddeln und auch ein wenig mitleiderregend. Selbst Arnold Schwarzenegger als Mr. Freeze hat irgendwie auch menschliche Seiten und man entwickelt ein gewisses Verständnis für ihn. Man möchte sie in den Arm nehmen und trösten.

Auch in diesen drei Filmen geben sie erstklassige Schauspieler die Klinke in die Hand, aber Cillian Murphy (Scarecrow), Tom Hardy (Bane), Anne Hathaway (Catwoman) und vor Allem Heath Ledger (Joker) wirken abgrundtief böse und beängstigend durchgeknallt. Mit diesen Figuren möchte man nicht auch nur eine Minute alleine im Aufzug verbringen. Christian Bale gibt einen Batman, der in seiner traumatisierten, fast depressiven Zerrissenheit an die in den 90ern bei DC erschienenen "Dark Knight"-Geschichten erinnert. 

Das ganze Set ist düster und fühlt sich wie ein beängstigendes Paralleluniversum an, nichts ist knallbunt. Selbst das Batmobil, in den Burton-Filmen noch ein feuchter 50er-Jahre Autodesigntraum mit Heckflossen, kommt hier eher rüber wie ein hypermoderner Kampfpanzer mit kugelsicheren Vollgummireifen und Kokain im Tank. Ich liebe dieses Batmobil!


Alles in Allem eine sehr gelungene Filmreihe. Eigentlich müsste ich mir die "Burton"-Batmans jetzt auch noch reinziehen.





Samstag, 21. März 2026

Zurück in die Zukunft

Durch ein ebenso unverhofftes wie erfreuliches Geschenk bin ich auf die Idee gekommen, mir diese Science-Fiction-Komödie aus dem Jahr 1985 noch einmal anzusehen. Und was soll ich sagen? Das ist wirklich ein zeitloser Klassiker, der in über 40 Jahren kein Bisschen gealtert ist. Das Drehbuch von Robert Zemekis und Bob Gale sprüht nur so von witzigen Ideen, Michael J. Fox und Christopher Lloyd funktionieren als Darstellerteam ganz wunderbar und auch Thomas F. Wilson gibt den fiesen Schurken sehr überzeugend - man kann sich garnicht vorstellen, dass er eigentlich ein ganz netter Kerl ist.

Die anderen beiden Teile werde ich mir bei Gelegenheit geben und es euch wissen lassen, wie es mir gefallen hat.

Dienstag, 17. März 2026

Terminator - Dark Fate

Welcome to the day after judgement day

Das Schöne an Geschichten mit Zeitreisenden ist, dass jede Reise eine Zeitlinie ändern kann. Insofern versteht sich dieser Film aus dem Jahr 2019 als direkter Nachfolger der ersten beiden Terminator-Filme, die Teile drei bis fünf werden als alternative Zeitlinien betrachtet und ignoriert.

John Connor, der freche Junge aus Terminator 2 und designierter Anführer des menschlichen Aufstands gegen die Maschinen, wurde inzwischen von einem weiteren aus der Zukunft gesandten T800 ermordet. Sarah Connor, seine Mutter, hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden weiteren aus der Zukunft kommenden Terminator aufzuspüren und zu eliminieren. Unterstützt wird sie dabei von einem geheimnisvollen Informanten, der ihr Ankunftszeit und -ort der Terminatoren per SMS ankündigt. Sie sucht dann diesen Ort auf und erledigt die Terminatoren so schnell wie möglich, inzwischen auch ziemlich professionell und bis an die Zähne bewaffnet. 

Ich möchte die Handlung des Films nicht weiter spoilern. Nur so viel noch: Linda Hamilton, die Darstellerin der Sarah Conner, ist sichtbar gealtert. Dabei ist sie immer noch fit wie ein Apfel, verzichtet auf jedwede kosmetische Verjüngung und genau das kommt so cool rüber, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Das unterscheidet sie deutlich von anderen Darstellern der Filmbranche. Diese Frau ist stolz auf jede Falte und das finde ich wohltuend. Auch Arnold Schwazenegger wirkt deutlich älter als in Teil 2, was er ja auch ist, und er steht dazu. Alles Andere wäre würdelos!

Ein toller Film. Wer T2 mochte, wird diesen Teil des Franchise lieben!

Mittwoch, 4. März 2026

Speyer

Bei dem herrlichen Wetter hat es mich heute nach Speyer verschlagen, um Gutscheine einzulösen. Im Berzelhof, einem zum Stadt- und Hofladenimperium des Johanneshofs bei Hockenheim gehörendes Geschäft mit angeschlossenem Café, gab es leckere Sachen: Grumbeersupp, Kärwissupp, geräucherte Lachsforelle und eine Frischkäsezubereitung mit Kräutern der Provence. Ein schöner Laden. Auch das Café hat mich sehr angesprochen. Da kehre ich bestimmt noch einmal ein, zumal der Berzelhof sehr zentral, wenn auch etwas versteckt, gelegen ist. 

Anschließend noch schnell bei den Brotpuristen vorbeigeschaut: Das unvermeidliche Walnuss-Haselnussbrot und eine von den legendären Zimtschnecken müssen es schon sein! Hier muss ich so oder so noch mal vorbei, denn der Gutschein ist noch nicht einmal zur Hälfte aufgebraucht.

Danke, liebe Kolleginnen und Kollegen. Das waren wirklich zwei ganz besondere Ideen. 

Dienstag, 3. März 2026

Energie

Einen Liter Super+ habe ich heute an verschiedenen Tanken zu Preisen zwischen 2,03 und 2,20 Euronen gesehen. Warum machen wir uns von Krisengebieten und autoritären Regimen abhängig? Wir haben Wind, Geothermie und Sonne zur Energieerzeugung, wir haben Lithium, Gebirge und andere Optionen zur Energiespeicherung, wir haben ein europäisches Verbundnetz, um Spannungsschwankungen auszugleichen. Das Horrorszenario einer Dunkelflaute wird umso unwahrscheinlicher, je größer das Verbundnetz ist. 

Island drängt in die EU. In diesem Zusammenhang ist das super: Schon vor Jahrzehnten habe ich von Machbarkeitsstudien gelesen, Island an das europäische Verbundnetz anzuschließen. Das geht! Damit hätten wir Geothermie, gewaltige Wasserkraftwerke und weitere Pumpspeicherkraftwerke mit im Netz. 

Scheiß auf Atomkraft und scheiß auf fossile Energie.

Samstag, 28. Februar 2026

Ludwig 1

Es geht weiter mit dem "Abarbeiten" der Abschiedsgeschenke. Meinen Freund Richard habe ich einfach mal auf einen Kaffee eingeladen. Er bedankt sich, ebenso wie ich, bei dem Kollegen oder der Kollegin, die diese schöne Idee hatte.

Ich erkläre die Saison hiermit für eröffnet!


 

Dienstag, 27. Januar 2026

Facebook und Reichinnek

Zuckerberg war mal ein sympathischer Nerd mit einem schlechten Haarschnitt. Heute ist er ein Tech-Milliardär, dessen Haarschnitt man nicht mehr erkennen kann, weil sein Kopf bis zu den Schultern in Trumps Arsch steckt.

Ja: Regulierung! Und zwar massiv. Wer Lügenbaronen und Hetzern ungeprüft eine Plattform bietet, gehört abgestraft bis zum Anschlag! 

Montag, 19. Januar 2026

Mal eine Frage an Vegetarier/Veganer unter euch: Würdet ihr z.B. ein Steak aus dem Replikator essen?

Ich esse seit über 30 Jahren kein Fleisch mehr. Wenn es mir dennoch alle paar Jahre versehentlich passiert, furze ich anschließend stundenlang wie ein Klingone. Mein Körper hat offensichtlich verlernt, das Zeug zu verdauen.

Also nein! Schon gar nicht auf einem Raumschiff, wo man nicht mal eben zum Durchlüften die Fenster auf machen kann.