Sonntag, 22. März 2026

The Dark Knight

Und zwar alle drei Teile, als da wären:

  • Batman Begins (2005)
  • The Dark Knight (2008)
  • The Dark Knight Rises (2012)

Uff! Das war Anstrengend. Obwohl ich die vier Filme, die Ende der 80er bis in die 90er Jahre hinein von Tim Burton (Regie in "Batman" (1989) und "Batmans Rückkehr" (1992), Co-Produktion in "Batmans Rückkehr" und "Batman Forever" (1995)) angeschubst wurden sehr, sehr gut gefallen, so finde ich diese aus den 2000er Jahren stammende Trilogie deutlich moderner. Warum ist das so?

Die vier "Burton"-Batmans erinnern mich noch an die schreiend bunten Comic-Hefte meiner Kindheit, in denen Batman eher als dunkel schimmernder Superheld daherkommt. Die Superschurken sind ebenfalls knallbunt und immer irgendwie verständlich: Jack Nockolson als Joker, Dany DeVito als Pinguin, Uma Thurman als Poison Ivy, Jim Carrey als Riddler oder Michelle Pfeifer als Catwoman wirken immer irgendwie zum knuddeln und auch ein wenig mitleiderregend. Selbst Arnold Schwarzenegger als Mr. Freeze hat irgendwie auch menschliche Seiten und man entwickelt ein gewisses Verständnis für ihn. Man möchte sie in den Arm nehmen und trösten.

Auch in diesen drei Filmen geben sie erstklassige Schauspieler die Klinke in die Hand, aber Cillian Murphy (Scarecrow), Tom Hardy (Bane), Anne Hathaway (Catwoman) und vor Allem Heath Ledger (Joker) wirken abgrundtief böse und beängstigend durchgeknallt. Mit diesen Figuren möchte man nicht auch nur eine Minute alleine im Aufzug verbringen. Christian Bale gibt einen Batman, der in seiner traumatisierten, fast depressiven Zerrissenheit an die in den 90ern bei DC erschienenen "Dark Knight"-Geschichten erinnert. 

Das ganze Set ist düster und fühlt sich wie ein beängstigendes Paralleluniversum an, nichts ist knallbunt. Selbst das Batmobil, in den Burton-Filmen noch ein feuchter 50er-Jahre Autodesigntraum mit Heckflossen, kommt hier eher rüber wie ein hypermoderner Kampfpanzer mit kugelsicheren Vollgummireifen und Kokain im Tank. Ich liebe dieses Batmobil!


Alles in Allem eine sehr gelungene Filmreihe. Eigentlich müsste ich mir die "Burton"-Batmans jetzt auch noch reinziehen.





Samstag, 21. März 2026

Zurück in die Zukunft

Durch ein ebenso unverhofftes wie erfreuliches Geschenk bin ich auf die Idee gekommen, mir diese Science-Fiction-Komödie aus dem Jahr 1985 noch einmal anzusehen. Und was soll ich sagen? Das ist wirklich ein zeitloser Klassiker, der in über 40 Jahren kein Bisschen gealtert ist. Das Drehbuch von Robert Zemekis und Bob Gale sprüht nur so von witzigen Ideen, Michael J. Fox und Christopher Lloyd funktionieren als Darstellerteam ganz wunderbar und auch Thomas F. Wilson gibt den fiesen Schurken sehr überzeugend - man kann sich garnicht vorstellen, dass er eigentlich ein ganz netter Kerl ist.

Die anderen beiden Teile werde ich mir bei Gelegenheit geben und es euch wissen lassen, wie es mir gefallen hat.

Dienstag, 17. März 2026

Terminator - Dark Fate

Welcome to the day after judgement day

Das Schöne an Geschichten mit Zeitreisenden ist, dass jede Reise eine Zeitlinie ändern kann. Insofern versteht sich dieser Film aus dem Jahr 2019 als direkter Nachfolger der ersten beiden Terminator-Filme, die Teile drei bis fünf werden als alternative Zeitlinien betrachtet und ignoriert.

John Connor, der freche Junge aus Terminator 2 und designierter Anführer des menschlichen Aufstands gegen die Maschinen, wurde inzwischen von einem weiteren aus der Zukunft gesandten T800 ermordet. Sarah Connor, seine Mutter, hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden weiteren aus der Zukunft kommenden Terminator aufzuspüren und zu eliminieren. Unterstützt wird sie dabei von einem geheimnisvollen Informanten, der ihr Ankunftszeit und -ort der Terminatoren per SMS ankündigt. Sie sucht dann diesen Ort auf und erledigt die Terminatoren so schnell wie möglich, inzwischen auch ziemlich professionell und bis an die Zähne bewaffnet. 

Ich möchte die Handlung des Films nicht weiter spoilern. Nur so viel noch: Linda Hamilton, die Darstellerin der Sarah Conner, ist sichtbar gealtert. Dabei ist sie immer noch fit wie ein Apfel, verzichtet auf jedwede kosmetische Verjüngung und genau das kommt so cool rüber, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Das unterscheidet sie deutlich von anderen Darstellern der Filmbranche. Diese Frau ist stolz auf jede Falte und das finde ich wohltuend. Auch Arnold Schwazenegger wirkt deutlich älter als in Teil 2, was er ja auch ist, und er steht dazu. Alles Andere wäre würdelos!

Ein toller Film. Wer T2 mochte, wird diesen Teil des Franchise lieben!