Donnerstag, 14. Oktober 2021

ER hat es verstanden

»Es war anders, als es immer beschrieben wird, und anders als alles, was ich je gesehen oder erlebt habe. Es ist so enorm und so schnell und geht um die Plötzlichkeit von Leben und Tod. Man sieht dort draußen nur Schwarz – und auf der Erde sieht man Blau und Licht. Was ich wirklich jedem sagen will, ist, wie gefährdet und zerbrechlich alles ist – es gibt nur diese dünne Schicht von Atmosphäre, die uns am Leben hält.«

zit. nach: 

Montag, 11. Oktober 2021

Pilotprojekt: Muezzin ruft in ganz Köln zum islamischen Freitagsgebet

Wenn man das konsequent durchdenkt, müsste man eigentlich JEDER Religionsgemeinschaft das gleiche Recht einräumen, und zwar unabhängig von der Zahl der Mitglieder der Gruppe. (GG, Art. 3, Abs. 3) Die buddhistischen Mönche würden ebenso laut bimmeln, wie die Muezzine fünf mal am Tag vom Minarett zum Gebet aufrufen. Zwischendurch läuten katholische und evangelische Glocken, Rastafari lassen Rauchwolken gen Himmel aufsteigen und spielen lauten Reggae dazu und die Pastafari lassen ihr Nudelwasser geräuschvoll aufwallen. Ich persönlich wünsche mir, dass es ALLEN Religionsgemeinschaften untersagt wird, mir in der Öffentlichkeit laut auf den Sack zu gehen oder mich um meinen Schlaf zu bringen. Hinter verschlossenen Türen können die von mir aus treiben, was sie wollen, solange sie dabei nicht gegen geltendes Recht verstoßen und keinen von Außen wahrnehmbaren Krach erzeugen. Sollen sie doch das Blut ihres Herrn trinken und dessen Fleisch essen. Von mir aus können sie wilde Orgien feiern oder Weintrauben lutschen. Lasst sie von mir aus ihre Toten den Geiern als Mahlzeit feilbieten oder lasst sie in verschmutzten Flüssen baden und deren Wasser trinken. Können sie alles machen. Aber sie mögen dabei das Lärmen unterlassen.

Link hierzu: https://www.swr3.de/aktuell/nachrichten/gebetsruf-muezzin-koeln-100.html?fbclid=IwAR36DN695Q2TWmxnSU1pF9_GjpVvzcdOMUzIrlYs5jYd81fnf0UB8ouXZSY 

Mittwoch, 29. September 2021

Koalitionsverhandlungen


Es zeichnet sich durch die Notwendigkeit einer Dreierkonstellation eine interessante Neuerung ab: Definieren wir einfach mal alle als Fraktionen im zukünftigen Parlament vertretenen Parteien, deren Balken seit der letzten Wahl nach oben gegangen ist, als Gewinner. Die beiden "kleinen" Gewinner FDP und Grüne können zusammengenommen einen höheren Stimmenanteil für sich reklamieren, als der "große" Gewinner. (rot: 25,7%. Chapeau, Herr Scholz! Wer hätte das noch vor wenigen Monaten für möglich gehalten? Grün-Gelb: Zusammen 26,3%) Ich finde es sehr klug, dass die beiden Kleinen sich noch vor den offiziellen Sondierungsgesprächen ausgiebig beschnuppern. Und es macht Hoffnung, dass sich 2017 nicht wiederholt. Eine schmollende FDP können wir wirklich nicht noch einmal gebrauchen. Der Planet steht am Abgrund. Wenn sich meine ursprüngliche Prognose zum Verhalten der Gelben nicht bewahrheiten sollte, wäre ich durchaus zufrieden und würde auch die beiden Kröten L. und K. schlucken. Ich mein' ja bloß...