Welcome to the day after judgement day
Das Schöne an Geschichten mit Zeitreisenden ist, dass jede Reise eine Zeitlinie ändern kann. Insofern versteht sich dieser Film aus dem Jahr 2019 als direkter Nachfolger der ersten beiden Terminator-Filme, die Teile drei bis fünf werden als alternative Zeitlinien betrachtet und ignoriert.
John Connor, der freche Junge aus Terminator 2 und designierter Anführer des menschlichen Aufstands gegen die Maschinen, wurde inzwischen von einem weiteren aus der Zukunft gesandten T800 ermordet. Sarah Connor, seine Mutter, hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden weiteren aus der Zukunft kommenden Terminator aufzuspüren und zu eliminieren. Unterstützt wird sie dabei von einem geheimnisvollen Informanten, der ihr Ankunftszeit und -ort der Terminatoren per SMS ankündigt. Sie sucht dann diesen Ort auf und erledigt die Terminatoren so schnell wie möglich, inzwischen auch ziemlich professionell und bis an die Zähne bewaffnet.
Ich möchte die Handlung des Films nicht weiter spoilern. Nur so viel noch: Linda Hamilton, die Darstellerin der Sarah Conner, ist sichtbar gealtert. Dabei ist sie immer noch fit wie ein Apfel, verzichtet auf jedwede kosmetische Verjüngung und genau das kommt so cool rüber, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Das unterscheidet sie deutlich von anderen Darstellern der Filmbranche. Diese Frau ist stolz auf jede Falte und das finde ich wohltuend. Auch Arnold Schwazenegger wirkt deutlich älter als in Teil 2, was er ja auch ist, und er steht dazu. Alles Andere wäre würdelos!
Ein toller Film. Wer T2 mochte, wird diesen Teil des Franchise lieben!


