Donnerstag, 2. April 2026

LOL

Last One Laughing

und zwar alle bisher erschienenen sechs Staffeln plus das Halloween- und das Weihnachtsspecial.

Uff!

Ich bin völlig erledigt. 

Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal derart viel und lange gelacht habe. Dafür kann man ruhig mal seine kostenlose 30-Tage-Probezeit bei Amazon-prime verballern. 

Man sperre zehn Spitzenkomödianten für sechs Stunden in einen Raum mit der Aussicht, 50000,-€ für einen guten Zweck zu gewinnen. Einzige Bedingung: Sie müssen sich jedes Lachen, Lächeln oder auch nur Schmunzeln verkneifen. Dabei werden alle von Bully Herbig mit über 40 Kameras überwacht, und wer es am längsten durchhält, gewinnt den Betrag.

Was dann passiert, ist mit "Wahnsinn " nur unzureichend zu charakterisieren. Und sich das in dieser Menge innerhalb von drei Tagen reinzupfeifen ist ebenfalls krank. Jetzt tut mir der Bauch weh.

Mittwoch, 25. März 2026

Hausaufgaben

Hausaufgaben sind unwirksam und schädlich. Das habe ich so vor über zehn Jahren aus glaubwürdiger Quelle erfahren und seitdem praktisch umgesetzt. Als Lehrer.

Ich habe ausnahmsweise mal gesagt: "Macht das Zuhause fertig, wenn ihr möchtet. Ihr könnt das auch zur Benotung abgeben, wenn ihr wollt."

Meine absolute Lieblingshausaufgabe war aber immer: "Hausaufgabe: Es ist tolles Wetter draußen. Geht ins Schwimmbad. Bewegt euch. Macht 'was zusammen! Habt Spaß!"


Sonntag, 22. März 2026

The Dark Knight

Und zwar alle drei Teile, als da wären:

  • Batman Begins (2005)
  • The Dark Knight (2008)
  • The Dark Knight Rises (2012)

Uff! Das war Anstrengend. Obwohl ich die vier Filme, die Ende der 80er bis in die 90er Jahre hinein von Tim Burton (Regie in "Batman" (1989) und "Batmans Rückkehr" (1992), Co-Produktion in "Batmans Rückkehr" und "Batman Forever" (1995)) angeschubst wurden sehr, sehr gut gefallen, so finde ich diese aus den 2000er Jahren stammende Trilogie deutlich moderner. Warum ist das so?

Die vier "Burton"-Batmans erinnern mich noch an die schreiend bunten Comic-Hefte meiner Kindheit, in denen Batman eher als dunkel schimmernder Superheld daherkommt. Die Superschurken sind ebenfalls knallbunt und immer irgendwie verständlich: Jack Nickolson als Joker, Dany DeVito als Pinguin, Uma Thurman als Poison Ivy, Jim Carrey als Riddler oder Michelle Pfeifer als Catwoman wirken immer irgendwie zum knuddeln und auch ein wenig mitleiderregend. Selbst Arnold Schwarzenegger als Mr. Freeze hat irgendwie auch menschliche Seiten und man entwickelt ein gewisses Verständnis für ihn. Man möchte sie in den Arm nehmen und trösten.

Auch in diesen drei Filmen geben sie erstklassige Schauspieler die Klinke in die Hand, aber Cillian Murphy (Scarecrow), Tom Hardy (Bane), Anne Hathaway (Catwoman) und vor Allem Heath Ledger (Joker) wirken abgrundtief böse und beängstigend durchgeknallt. Mit diesen Figuren möchte man nicht auch nur eine Minute alleine im Aufzug verbringen. Christian Bale gibt einen Batman, der in seiner traumatisierten, fast depressiven Zerrissenheit an die in den 90ern bei DC erschienenen "Dark Knight"-Geschichten erinnert. 

Das ganze Set ist düster und fühlt sich wie ein beängstigendes Paralleluniversum an, nichts ist knallbunt. Selbst das Batmobil, in den Burton-Filmen noch ein feuchter 50er-Jahre Autodesigntraum mit Heckflossen, kommt hier eher rüber wie ein hypermoderner Kampfpanzer mit kugelsicheren Vollgummireifen und Kokain im Tank. Ich liebe dieses Batmobil!


Alles in Allem eine sehr gelungene Filmreihe. Eigentlich müsste ich mir die "Burton"-Batmans jetzt auch noch reinziehen.